Leistungskurse F (Ps), M (Sl) und If (Sy)
18 Okt
Nachdem am Vormittag alle Koffer gepackt, alle Zimmer zuerst vom Lehrer, danach von der Hotelleitung - ohne Beanstandung - abgenommen waren und der Informatik-Kurs vom gemeinsamen Abschlussessen zurückgekommen war (ca. 20 Minuten zu spät !), ging es wieder zurück in Richtung Deutschland.
Diese verlief, abgesehen von den diversen Stopps zur Entrichtung der Maut, ereignislos - diesmal auch mit reibungslosem Fahrerwechsel - und endete kurz nach 6 Uhr vor der Schule.
Wie versprochen waren nicht weniger, aber auch nicht mehr Personen, zurückgekommen, als am Samstag zuvor abgereist waren.
Aus meiner Sicht war die Fahrt im Wesentlichen gelungen - es hat sich gezeigt, dass eine gewisse Reife, die den Schülern im nächsten Jahr bescheinigt werden soll, schon vorhanden ist - immerhin kam es zu keinen problematischen Zwischenfällen. Bis auf gewisse Retardierungstendenzen in Carcassonne haben alle Schüler den Eindruck von selbstverantwortlichen Personen (teilweise auch Persönlichkeiten) hinterlassen, der es einem leicht macht, beim nächsten Kurs dem Ansinnen auf eine gemeinsame Fahrt wieder stattzugeben.
Sy
17 Okt
Tag 5 haben wir in Sète verbracht. Bisher kannten wir nur das Panorama auf die Stadt, das unser Strand uns bot.
Auf der Busreise dorthin machten wir Halt an einer Süßigkeitenfabrik. Einen Vortrag gab es dort nur für diejenigen unter uns, die französisch verstehen. Dafür gab es für alle Süßigkeitenproben, die Meinungen darüber waren geteilt, aber man war sich einig darüber, dass die Likörprobe mehr Anklang gefunden hat.
In Séte angekommen haben wir zuerst den Ausblick vom Gipfel des Berges, auf dem Séte errichtet ist, genossen. Sète ansich offenbarte sich als Touristenstadt mit diversen Einkaufsmöglichkeiten und einer langen Restaurantmeile. Besonders auffällig sind die vielen Apotheken. Wir haben im vierstelligen Bereich aufgehört zu zählen. Rückschlüsse auf den Altersdruchschnitt an dieser Stelle sind gerechtfertigt.
Raoul und Jörn T.
16 Okt
Nach einer weiteren recht kurzen Nacht, die zum Teil am Steg verbracht wurde, begaben sich unsere tapferen Reisenden auf den beschwerlichen Weg nach Carcassonne.
Carcassonne ist bekannt für seine sehr gut erhaltene Festung, die von den Römern vor ca. 2100 Jhr gegründet wurde. Die Festung ist von zwei Wällen umgeben um Schutz für die 3-4000 Einwohner zu gewährleisten. Heute leben ca 230 Menschen in Carcassonne, wobei natürlich Hotelgäste nicht mitgezählt werden.
Unsere Kurse wurden für eine Führung aufgeteilt, sodass dann Französisch und Informatik eine Tour durch einen Teil der Befestigungsmauern gemeinsam genießen durften, während Mathe sich die Zeit vertrieb und auf ihre Führung wartete. Danach gab es die Möglichkeit die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder die Mauer entlang zu laufen. Auch die Waffenläden wurden besucht und ein halbes Dutzend Schwerter erworben sowie ein Morgenstern. Ein dunkler Gral wechselte seinen Besitzer - der neue ist der, mit den Löchern im Ohr.
Narbonne war das zweite Ziel des heutigen Tages. Auch hier wurde eine Führung angeboten, allerdings von zwei Franze-LKlern geleitet. Auch hier erfuhren wir viel über die Stadt, so z.B. dass diese die erste römische Kolonie war und die Via Domitia, deren Überreste wir auch sahen, durch sie verlief. Diese Straße verband das Heimatland der Römer mit den spanischen Kolonien. Letzendlich besichtigten wir noch die Kathedrale.
Das finale Ziel war dann der Strand von Narbonne-Plage, wo wir uns einige Zeit austoben und entspannen konnten. Viele nahmen die Möglichkeit war ins Meer zu springen oder akrobatische Aktionen zu vollführen, selbst wenn diese nicht beabsichtigt waren und im Fallen durchgeführt wurden. Auch diverse Handtuch-Kämpfe wurden durchgeführt.
Der Rest des Tages verbrachten wir dann wieder in Balaruc Les Bains unter anderem in gemütlichen Runden am Steg.
Ps: Die Vorfreude auf “Die Bienen - Tödliche Bedrohung” (Sat1.FilmFilm) wächst.
Martin und Simon
15 Okt
Nach einem abermals “sehr umfangreichen” Frühstück, führte uns unser werter Herr Busfahrer zum Gardon von Collias.
Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten dort ist die Pont du Gard.
Nach ca. 30 Minuten Wartezeit konnten wir uns endlich zum Wasser begeben, wo wir dann neben den Schwimmwesten und Paddeln auch eine kleine Einführung zum Thema Paddeln bekamen.
Diese Paddelkunst wurde uns von einem äußerst netten Franzosen erklärt, welcher neben seinem lustigen Deutsch-Englisch Akzent auch einen ebenso zuverlässigen Hund besaß.
Darauf folgte eine Teilung der Gruppe. Nicht etwa nach Rasse, Geschlecht oder Aussehen, sondern lediglich unter Berücksichtugung der Gewichtsverlagerung. Denn dort musste darauf geachtet werden, dass der “etwas” schwerere hinten sitzt.-> angeblich wegen des Lenkens
Es folgte eine etwa 2-stündige Fahrt entlang des Gardon von Collias, die uns unter den Pont du Gard führte.
Unterwegs erschwerten einige Stromschnellen oder gar Baumstümpfe im Wasser das Fortkommen einiger Boote. Wenige blieben aufgrund der “seichten Kiesbänke” am Flussrand stecken.
Bei einer kurzen Pause konnten alle etwas verschnaufen; auch zwei unserer Gruppe, die zum Ende hin krampfhaft versuchten über Rufgesänge einen einheitlichen Takt zu finden. Wobei sie dann auf Silben betont paddelnd verlauten ließen: “Später – Muskel – Kater – Kriegen!”.
Wenig davon entfernt landeten wir mit unseren Booten am Ufer und konnten dann nach Schuheputzen und Umziehen mit dem Bus zum Pont du Gard zurückkehren.
Voller Begeisterung den Rest unserer Gruppe wieder zu sehen, welcher nicht an Paddeln teilgenommen hatte und die Pont du Gard bereits einmal bestiegen hatte, nahmen wir nach etwas über einer Stunde Wartezeit an einer deutschsprachigen Führung teil.
Der windschnittig gebaute Führer erklärte uns zunächst die genauen Umstände der Erbauung dieses Aquädukts und ging später bei einem Gang durch den Kanal auf Einzelheiten dieses Bauwerks ein.
Weiter ging’s nach Nîmes. Auch hier wurden von den Leistungskursen Mathe und Französisch Referate zur Information über die Stadt gehalten.
Der Informatikkurs konnte sich nach eigenem Interesse diesen Gruppen anschließen.
Im Anschluss dieser Referate ging die Jagd auf Supermärkte und Essensstände los.
Denn wie an den Tagen zuvor hat das Essen im Hotel nicht ganz den Vorstellungen unserer Gruppe entsprochen.
Nach einer entspannenden Rückfahrt (viel schlafen und sitzen) dinierten wir zum ersten mal während unseres Aufenthalts vorzüglich. Fisch und auf Wunsch Austern wurden serviert, eine der Austern sogar “gebraucht” wieder abgeräumt, da der kombinierte Geschmack von Zitrone und Salz für nicht jeden Geschmack moderat genug ist.
Der Abend verlief ruhig, denn wie von Studienfahrten gewohnt, wurde die Nachtruhe “eingehalten”.
Tobias und Jörn M.
14 Okt
Alex Wecker (Numb).
Sat1 Frühstücksfernsehen (alle “Die Bienen - Die Bedrohung” (Sat1 Filmfilm) gucken).
Erste Nahrungsaufnahme.
Nach diesem zähen Beginn ging es mit dem Bus nach Montpellier, der acht bevölkerungsreichsten Stadt Frankreichs und der dritt wichtigsten Stadt am Mittelmeer, zu einem Stadtrundgang.
Dieser, geführt von Schülern, dauerte gelaufene zehn Stunden, eigentlich nur zwei.
Das gesamte Gebiet um Montpellier herum war bis in die 60er kaum bewohnbar, da es sich um ein mückenreiches Sumpfgebiet handelt. Diese wurden jedoch komplett von der französchen Regierung in den 60ern ausgerottet, was uns die Möglichkeit zu dieser wunderbaren Studienfahrt gab (aber: “Die Natur schlägt zurück”, siehe Sat1 FilmFilm).
Weitere Sehenswürdigkeiten waren: “le oeuf”, ein Marktplatz in Eierform, sowie die Antigone, Montpelliers Kaufhaus, Magnus und diverse andere Attraktionen, deren Bilder noch folgen.
Dann gings endlich zum interessanten Teil des Tages über: Die Weinprobe.
Jedoch mussten wir eine Führung durch den Betrieb aufnehmen, um nach einer “vollen” Stunde endlich den Wermut in Empfang nehmen zu dürfen. Einziger Wermutstropfen: der Preis.
Auf dem Gelände liegen 4,5 Millionen Liter Wein. Dies ergibt umgerechnet ein Kapital von 45 Millionen Euro, wovon 6% (2,7 MIllionen Euro) einfach verdunsten. Ein Prosit den Engeln (nicht den Bienen, siehe FilmFilm).
Weiter gings zum Austernmuseum. Nicht so spannend.Allerdings sind nun endlich die Lattenroste erklärt (siehe FilmFilm äh.. GoogleEarth).
Last, but not Least: die verbrannte Lasagne schmeckte.. naja.
Aber dennoch endete der Abend in einem romantischen Gelage an den Docks mit Blick auf das hell erleuchtete Séte.
Michael und Andreas
13 Okt
Nachdem bereits um 21:30 bereits 10% des Informatikkurses anwesend waren (also ich !), waren pünktlich um 22:00 alle anwesend und es konnte losgehen.
Nach einer Fahrt mit reichlich Lagerfeuergeschichten ohne Lagerfeuer standen wir dann um 3:00 auf einem Rastplatz in der nähe von Thoule und warteten auf den neuen Fahrer, der den alten ablösen sollte.
Dieser tauchte dank defektem Handy gerade mal 3 Stunden und 15 Minuten später schon auf.
Der Nächste Boxenstop in Lyon gegen Mittag brachte etwas Gelächter und Spaß in unseren Müden Knochen.
Als wir da so standen kam ein alter Pegeout mit geschätzem Baujahr 1990, mit Piratenflagge (!) auf dem Auto rein. Das Auto würgte Interessanterweise jedes mal ab, wenn der gang beim Einparken gewechselt wurde, so, dass der Parkvorgang geschlagene 10 Minuten dauerte. Der Fahrer sah übrigens aus wie Leon der Profi aus dem gleichnamigen Film und hatte einen Werkzeugkoffer, statt einem im restlichen Europa üblichen Kasten dabei.
In unserem Hotel angekommen sind die meisten nach dem obligatorischen Erkundungsgang schlafen gegangen und gingen nach dem Abendmahl noch etwas die „nähere Umgebung und deren Einwohner“ erkunden. (Was auch nicht allzulange andauerte, da man am nächsten Morgen recht früh raus musste.
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9 Okt
Die Studienfahrt der drei Leistungskurse Französisch (Frau Prisack), Mathematik (Herr Stolz) und Informatik (Herr Schwittlinsky) startet am Samstag, dem 11. Oktober 2008, 22 Uhr.
Hier soll über ihren Verlauf berichtet werden.